ZUR PERSON


Angela Henkel, geb. 1971, lebt in Berlin und ist seit 18 Jahren im Film- und Fernsehgeschäft tätig. Das Bild, sei es das bewegte oder das „Still“, stehen von jeher im Mittelpunkt ihrer Arbeit.

Sie arbeitete u.a. in Deutschland, Österreich und England, war ab 1994 war als Redaktionsleiterin beim öffentlich-rechtlichen Fernsehen (ORF) in Wien im Bereich Kultur/Unterhaltung tätig. Bis 2010 zeichnete sie für die nationale Kinoauswertung des DDR-Filmkulturerbes verantwortlich. Sie konzipiert zudem zahlreiche Kulturevents und arbeitete maßgeblich an namhaften internationalen Kulturprojekten der letzten Jahre mit, u.a. beratend bei Phil Collins´ Projekt der „Temporären Kunsthalle“ 2010. Als Künstlerin arbeitet Henkel seit den 1990er-Jahren mit dem Medium der Fotografie, anfangs analog, inzwischen digital. Außerhalb der Fotografie betrachtet Angela Henkel das Schreiben und das Zeichnen als ihre Leidenschaften. Sie verfasst Kurzgeschichten und zeichnet, vornehmlich Porträts, als „Skizzen der Seele“.

Der Dichter Hermann Hesse fühlte sich ebenfalls mehreren Kunstgattungen verbunden. Seine Worte spiegeln die Haltung der Künstlerin: „Ich habe in diesen Jahren, seit ich mich mit dem Malen beschäftigte, zur Literatur allmählich eine Distanz bekommen, die ich nicht hoch genug einschätzen kann, und zu der ich keinen andern Weg gewusst hätte. Ob dann nebenbei das Gemalte selbst noch irgendeinen Wert hat oder nicht, kommt kaum in Betracht. In der Kunst spielt ja die Zeit, umgekehrt wie in der Industrie, gar keine Rolle, es gibt da keine verlorene Zeit, wenn nur am Ende das Mögliche an Intensität und Vervollkommnung erreicht wird.“